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Geopark Barbarossahöhle


PLZ, Ort: 06567 Rottleben
Ortsteil: Kyffhäusergebirge
Straße: Mühlen 6
Kontaktperson: Geopark Barbarossahöhle
Telefon-Nr.: 034671-54513
E-Mail-Adresse:
Homepage: www.hoehle.de
   
Geopark Barbarossahöhle
Beschreibung:
An der Südseite des Kyffhäusergebirges, nahe der Gemeinde Rottleben, liegt die sagenumwobene Barbarossahöhle – eines der außergewöhnlichsten Naturdenkmäler Europas. Sie wurde im Jahre 1865 von Bergleuten bei der Suche nach Kupferschiefer entdeckt und schon kurz darauf für Besucher erschlossen.
Der eigentümliche Reiz der 13.000m² großen Höhle liegt im vielschichtigen, nahezu ungeheuren Farbenspiel weißen bis grauen Gesteins. Sie werden fasziniert sein von
• den riesigen, weit gespannten Hohlräumen
• den kristallklaren, blaugrün schimmernden Seen, in denen sich eindrucksvoll
die Grotten widerspiegeln
• den bizarren Deckengebilden, die an zum Trocknen aufgehängte Felle und
Häute erinnern.

Auch Alabasteraugen, Schlangengips und die tausendfältige Formensprache des Gipsgesteins werden Sie zu staunender Bewunderung anregen.

Die seltene Schönheit der Barbarossahöhle liegt in der Natur des Gesteins begründet, in dem sie sich entwickelte.
Grundwasser bahnte sich einen Weg durch das Innere des Gebirges und löste im Verlauf von Jahrtausenden nicht den allgegenwärtigen Kalkstein, sondern den seltenen, hier vorkommenden Anhydritstein auf. Es entstanden dabei von Natur aus riesige unterirdische Hohlräume.

Von den Decken und Wänden der Barbarossahöhle wächst das Gestein in bizarren Formen herab. Der Felsen saugt buchstäblich die hohe Luftfeuchtigkeit auf und beginnt gleichzeitig aufzuquellen. Dabei entstehen Gipslappen in Form großer Späne oder gewölbter Platten von etwa 2 bis 4 cm Stärke und über einen Quadratmeter Größe. In Europa und auch darüber hinaus sind Anhydrithöhlen dieser besonderen Eigenart nirgends sonst öffentlich zugänglich.

Erweisen Sie dem alten Kaiser Barbarossa Ihre Referenz! Er sitzt der Sage nach an einem Tisch von Marmorstein, durch den im Laufe der Jahrhunderte sein roter Bart hindurchgewachsen sein soll.

Ausschlaggebend für den Namen "Barbarossahöhle" war die Sage vom wiederkehrenden Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Die Sage ist seit dem 16. Jahrhundert im Kyffhäusergebirge beheimatet, wurde mit dem Bau des Kyffhäuserdenkmals wiederbelebt und um die Jahrhundertwende auf die Höhle übertragen. Der Sage nach ist Kaiser Barbarossa nicht gestorben, sondern schläft in einem unterirdischen Schloß solange die Raben um den Berg fliegen. Er sitzt an einem Tisch von Marmorstein, durch den im Laufe der vielen Jahrhunderte sein roter Bart gewachsen sein soll. Es ist urkundlich erwähnt, daß sich Barbarossa tatsächlich im Kyffhäusergebirge aufgehalten hat. Aus diesem Grund wurde die Höhle zum würdigen Aufenthaltsort des Kaisers Rotbart - wie er auch genannt wurde - erklärt und Barbarossahöhle genannt. Um der Sage gerecht zu werden, errichtete man aus prächtigen Gesteinsblöcken der Höhle im "Tanzsaal" "Tisch und Stuhl des Barbarossa".

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