Wasserpest im Oberen Hausherzberger TeichSchlingpflanzen werden durch Vögel verbreitet. |
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18.07.2005 - RedaktionWasserpest im Oberen Hausherzberger TeichClausthal-Zellerfeld: Im Oberen Hausherzberger Teich, insbesondere am Süd-Ufer, hat sich die so genannte Wasserpest- (Elodea nuttallii) stark verbreitet. Das berichtet die heutige Tagesausgabe der Goslarschen Zeitung . Am Ufer haben die Harzwasserwerke (HWW) bereits Warnschilder aufgestellt, nachdem Badegäste von erheblichen Behinderungen durch die Schlingpflanzen geklagt hatten. Wie es heißt, gibt es am Nordufer derzeit keine Beeinträchtigungen. Die ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppte Schlingpflanze verbreitet sich explosionsartig und verdankt ihren Namen (Wasserpest) der schwierigen Bekämpfung. Eine mechanische Entfernung ist sehr teuer und hält nur für einige Wochen an, so die HWW. Verbreitet wird die Pflanze überwiegend durch Wasservögel, in deren Gefieder sich kleinste Pflanzenpartikel festsetzen und so mit ins nächste Gewässer gelangen. Bei weiterhin warmem , sonnigem Wetter und ausreichender Nährstoffversorgung könnte sich die Wucherung im Oberen Hausherzberger Teich noch erheblich ausweiten, fürchten die HWW. Wie es heißt, ist der Obere Hausherzberger Teich (wie die meisten Teiche im Oberharzer Wasserregal) relativ nährstoffarm. Gelegentlich konnte schon beobachtet werden, dass die Pflanzenbestände nach einigen Jahren von alleine zurückgehen. Die Harzwasserwerke prüfen aber derzeit, ob die Pflanze durch eine Teilabsenkung des Gewässers im Winter zurückgedrängt werden kann. Zunächst gilt aber die Empfehlung weiterhin, nicht am Südufer zu baden. Die Harzwasserwerke weisen auch daraufhin, dass Besucher möglichst nicht zur Nährstoffanreicherung beitragen sollten. So bewirkt beispielsweise Urin einen erhöhten Stickstoff und Phosphargehalt im Wasser, deren Inhalte das Wachstum der Schlingpflanze fördern. Ebenso sollten Gäste darauf achten, Badegegenstände wie Schwimmhilfen, Bälle oder auch Badekleidung vollständig durchtrocknen zu lassen, bevor man ein anderes Gewässer betritt. Andernfalls könnte sich die Wasserpest in bislang noch unverseuchte Teiche weiter ausbreiten. zurück zur Übersicht Rubrik: Städte + Gemeinden um 20:03
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